Autor: nadja

  • Unrühmlicher Umgang mit stadteigenem Wohnungsbestand an der Kohlenstraße darf nicht zum schlechten Vorbild werden!

    Die Antworten von Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke auf Fragen des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung in der letzten Ratssitzung haben neue Fragen aufgeworfen.Die Stadt Bochum soll erst von 2005 bis 2007 sukzessiv Eigentümerin die Häuser Kohlenstraße 135 – 145 geworden sein.Warum wird sie dann aber bereits im offiziellen Adressbuch der Stadt Bochum von 1967 als Eigentümerin…

  • Hysterie ergreift offenbar auch die Bochumer Polizei!

    Lokalnachrichten Radio Bochum am 05.03.2024, 06.00 Uhr:„Die A 448 ist zwischen den Anschlussstellen Bochum-West und Bochum-Eppendorf ebenso wie die Kohlenstraße zwischen Essener Straße und Hüttenstraße zurzeit gesperrt. Umgehungen des Sperrbezirks über Allee- und Essener Straße sowie über die Hattinger Straße sind ausgeschildert. Es werden Proteste gegen die Zwangsräumung einer Wohnung in der Kohlenstraße 135, eines…

  • Auswertung der Umfrage zu

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  • Umfrage Modern Poll

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  • Zweckentfremdungssatzung für Bochum sollte Chefsache werden!

    Das war wahrlich keine gewöhnliche Ratssitzung am 01.02.2024, die mit Fragen des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung zur Verantwortung der Stadt für Leerstand und schlechten Zustand stadteigener Wohnungen sowie zu geplanten Abrissen weiterer stadteigener Häuser zugunsten einer gewerblichen Nutzung eröffnet wurde.Zu Beginn gab es besondere Sicherheitsvorkehrungen.Mit Schutzwesten ausgestatteten Männer vom Ordnungsamt sorgten am Zugang und auf…

  • Erwartbare Entscheidung im Rat:
    Über Bürgerbeteiligung offen diskutieren? Och nöö!

    Der Rat der Stadt Bochum hat am 01.02.2024 die Vorlage der Verwaltung zu den „Eckpunkten einer Bürgerbeteiligung“, an deren Entwicklung die Bochumer Bürger*innen nicht beteiligt waren, verabschiedet. Weder der per Brief an die Ratsmitglieder gerichtete Appell von 11 Verbänden und Initiativen noch der Antrag gem. § 24 GO NRW des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung konnten…

  • Bochumer Verwaltung scheut Debatte um Bürgerbeteiligung!

    Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung ist seit Anfang 2019 mit Verwaltung und Politik im Gespräch, wie ein verbindliches Konzept für Bürgerbeteiligung in Bochum aussehen kann. Dafür hat es sich auch immer wieder aktiv in Beteiligungsprozesse eingebracht.Auf Wahlprüfstein-Fragen des Netzwerks vor der Kommunalwahl 2020 haben die angefragten, auch heute noch im Rat vertretenen Parteien fast einhellig…

  • Kohlenstraßen-Häuser nach „Verdachtsimmobilien-Kataster“ nicht abrisswürdig!

    Die Häuser Kohlenstraße 135 – 145 erscheinen heute auf den ersten Blick verwahrlost.Die Warnungen auf den Schildern an den Absperrgittern vor den Hofdurchgängen „Achtung – Einsturzgefahr! Betreten verboten! Lebensgefahr“ erwecken den Eindruck von „Schrottimmobilien“.Bereits 2021 hat die Stadt im Räumungsverfahren gegen den letzten Mieter des Hauses Kohlenstraße 135, das sie nach erfolgter Zwangsräumung zusammen mit…

  • weitere Termine

    weitere Info’s siehe hier … KKKKundgebung 30.3. WOHNEN & KLIMA ZUSAMMEN DENKEN – BAUPLANUNG AUSSETZEN (Rede zur Kundgebung) Neujahrsempfang bei Bo-Alternativ05.02.2023 Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung reflektiert Andrea Wirtz die Fortschritte in der Bürgerbeteiligung für Bochum in 2022 Summer School: Zivilgesellschaftliches Engagement – Möglichkeiten und Wege politischer Einflussnahme30.09. und 01.10.2022 siehe hier … Unser handout…

  • Rathaus bremst Bezirksbürgermeister aus!

    Laut Pressemitteilung der Stadt Bochum lädt die Bezirksvertretung Bochum-Süd nun zu einer „zweiten Informationsveranstaltung“ zur geplanten Bebauung an der Ecke Stiepeler Straße / Markstraße ein. Das Planungsamt will hier den aktuellen Stand der Planungen vorstellen.Aber hatte Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf in der Bürgerversammlung am 07.05.2019 nicht erklärt, es solle eine zweite Bürgerversammlung geben, wenn die Gutachten…

  • Prüfsteine für das neue Bochumer Handlungskonzept Wohnen

    Die Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen ist in vollem Gange und wird in Kürze in die öffentliche Diskussion eingebracht. Das Bündnis „Gutes Wohnen für Bochum“ hat sich in den vergangenen Monaten mit der wohnungspolitischen Lage in der Stadt beschäftigt. Als Ergebnis veröffentlicht das Bündnis jetzt seine Prüfsteine für sinnvolle Maßnahmen, die das neu formulierte Handlungskonzept Wohnen…

  • Einfach nur peinlich: Stadtbaurat wirft Netzwerk aus Ko-Fabrik!

    Die Pressestelle der Stadt Bochum hatte zu einem Pressegespräch für Montag, den 11.09.1023 in die Ko-Fabrik geladen. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke wollte die „Nachhaltigkeitsstrategie Bochum“ als deutschlandweit einmaliges Konzept vorstellen. Um ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit erstmals in einer Strategie zusammenzuführen, mussten die im „Klimaplan Bochum 2035“ und die im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige…

  • Bürgernähe im Bochumer Süden!

    Am Samstag, dem 09.09.2023 starten Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf um 10.30 Uhr am Eingang der Erich Kästner-Schule, Markstraße 189 zu einem Stadtteilspaziergang durch den Bochumer Süden. Alle Bürger*innen sind eingeladen, sich ohne vorherige Anmeldung mit den beiden von dort auf den Weg über den Gesundheitscampus, durch das Uni-Center und das Laerholz vorbei…

  • Antrag auf Digitalisierung führt in die Irre!

    Die Ratsfraktion „Bündnis Deutschland“ (BD) – 2020 noch als AFD-Fraktion in den Bochumer Rat eingezogen – hat zur Sitzung des Rates am 24.08.2023 beantragt, die Möglichkeit zu schaffen, Eingaben nach § 24 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) digital über die Webseite der Stadt Bochum einzureichen. In der Begründung wird behauptet, es gäbe „derzeit für die Form…

  • Bezirk Südwest schafft mehr Transparenz!

    Zur letzten Sitzung der Bezirksvertretung Südwest vor der Sommerpause im Mai 2023 hat das Netzwerk noch kritisieren müssen, dass in der im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum öffentlich zugänglichen Tagesordnung ganz oben zwar die „Einwohnerfragestunde“ angekündigt war, dort aber nicht vermerkt war, ob überhaupt Fragen gestellt wurden und auch nicht von wem und zu welchem Thema.…

  • Jetzt auch im Ferienprogramm der Stadt Bochum: Öffentlichkeitsbeteiligung!

    Die eingeleitete erneute Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bauvorhaben „Wilhelm-Leithe-Weg Süd“ in Wattenscheid ist noch nicht abgeschlossen, da geht es im Bebauungsplan-verfahren für den EDEKA-Neubau an der Karl-Friedrich-Straße in Weitmar schon in die nächste Öffentlichkeitsbeteiligung – und das in den Sommerferien!Es scheint, als habe die Stadt Bochum erneute Öffentlichkeitsbeteiligungen in Bebauungsplanverfahren in ihr Ferienprogramm aufgenommen. Schade…

  • Erneute Beteiligungsmöglichkeit – und kaum jemand weiß davon!

    Seit 11.07.2023 läuft nun schon eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bauvorhaben „Wilhelm-Leithe-Weg Süd“. Stellungnahmen zu den in der Planauslage im Foyer des Technischen Rathauses (Zimmer 1.0.210) ausgelegten sowie online einsehbaren Planunterlagen können noch bis  zum 11.08.2023 schriftlich, online oder zur Niederschrift abgegeben werden.Neben den während der ersten Offenlegung im Februar/März 2023 ausgelegten Unterlagen liegen außer einer aktualisierten Bebauungsplanbegründung, einem aktualisierten Umweltbericht…

  • Dahlhausen braucht endlich Klarheit über die Zukunft des Grabelands „Am Ruhrort“ !

    Bei der Hochwasserkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 erwies sich das für eine Bebauung vorgesehenen Grabeland „Am Ruhrort“ in Bochum-Dahlhausen als natürliches Regenauffangbecken. Die Bürgerinitiative „Grabeland Am Ruhrort“ und das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung hatten unter dem gemeinsamen Motto: „Bauen und Planen neu denken“ während der Bauplanung mehrfach ein hydrologisches Gutachten gefordert. Im…

  • Auswahl von Entscheidungen des Bochumer Rats zur Bewertung

  • Bewerte diese Entscheidung des Bochumer Rates

    Nr Überschrift Beschreibung Vorlage der Stadt Bochum: Die Entscheidung wurde getroffen durch diese Ratsfraktionen:

  • Ratsmehrheit will kommunales Petitionsrecht weiterhin aushebeln!

    In der letzten Sitzung des Rates vor der Sommerpause am 15.06.2023 stand die Änderung der Bochumer Hauptsatzung bezüglich der Regelung des in § 24 Gemeindeordnung NRW garantierten kommunalen Petitionsrechts auf der Tagesordnung. Die Änderung wurde erforderlich, nachdem das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Ende April 2023 die bisherige Regelung hierzu in einem auf Antrag eines Mitglieds des Netzwerks…

  • Bochumer Hauptausschuss für „Weiter So im Wohnungsbau“!

    Der Hauptausschuss musste sich in seiner Sitzung am 07.06.2023 auf Anordnung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen mit der vom Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung gemeinsam mit weiteren sieben Bürgerinitiativen eingereichten Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW befassen. Heike Schick, Mitglied in der Bürgerinitiative „Grabeland Am Ruhrort“ sowie im Netzwerk, wollte zu Beginn der Sitzung stellvertretend für alle Initiativen…

  • Fragestunde im Bezirk Süd-West – und keine/r weiß, um was es geht!

    Auf der im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum (RIS) veröffentlichten Tagesordnung für die Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 10.05.2023 steht ganz oben – wie seit Januar 2021 üblich – die „Einwohnerfragestunde“. Wie leider ebenfalls üblich, ist dort aber nicht vermerkt, ob überhaupt Fragen gestellt werden und auch nicht von wem zu welchem Thema. Wer sich im…

  • Verwaltungsgericht beanstandet Bochumer Hauptsatzung!

    Für die Ratssitzung am 30.03.2023 hatten Mitglieder des Netzwerks für bürgernahe Stadtentwicklung und Mitglieder von sieben Bochumer Bürgerinitiativen eine gemeinsame Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) zum Wohnungsbau in Bochum eingereicht. Sie wollen erreichen, dass alle Bochumer Wohnbauvorhaben gleichbehandelt werden. Deshalb sollen die Aktivitäten in sämtlichen zurzeit laufenden Bebauungsplanverfahren zum Wohnungsneubau so lange…

  • Stadtbaurat sollte Wiederwahl für Neuanfang nutzen!

    Auf der Tagesordnung für die Sitzung des Rates am 04.05.2023 steht als letzte öffentliche Entscheidung die Wiederwahl von Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. Das wird dem Bochumer Jungen gefallen. Hat er doch nach seiner erstmaligen Wahl 2015 offenbart, für seinen Berufsstand sei es wohl das größte der Gefühle, in der Heimatstadt Baurat zu sein. Nach der…

  • „Stadtlabor“ zur Bürgerbeteiligungsplattform „bochum-mitgestalten.de“
    Doch keine Überraschung: echte Bürgerbeteiligung vertagt

    Die leckeren Häppchen beim Stadtlabor konnten nicht darüber hinwegtäuschen: bei der Bürgerbeteiligungsplattform „bochum-mitgestalten.de“, die die Smart City Innovation Unit (SCIU) am 19.4. in der KoFabrik vorgestellt hat, ist noch jede Menge Luft nach oben.  Von einer ‚Beteiligung an städtischen Entscheidungsprozessen auf digitalem Weg‘ kann weiter keine Rede sein: Beim Thema ‚Haus des Wissens‘ geht es…

  • „Stadtlabor zu Besuch“ – Bürgerbeteiligungsplattform „bochum-mitgestalten.de“ erleben

    Kommt endlich echte Bürgerbeteiligung?  Am Mittwoch, 19.4. ist es endlich soweit: in der KoFabrik stellt die Smart City Innovation Unit im Stadtlabor die Bürgerbeteiligungsplattform der Stadt vor. Sie soll die Bochumerinnen und Bochumer auf digitalem Weg an städtischen Entscheidungsprozessen beteiligen – endlich soll Wirklichkeit werden, was das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung seit mittlerweile vier Jahren…

  • WOHNEN & KLIMA ZUSAMMEN DENKEN – BAUPLANUNG AUSSETZEN

    Sieben Initiativen und das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung haben am 30.3. auf einer Kundgebung vor dem Rathaus gegen die Ablehnung ihrer Eingabe durch die Verwaltung protestiert. In dieser gemeinsamen Eingabe zum Wohnungsbau in Bochum wollten sie eine Ratsentscheidung erreichen, die sicherstellt, dass die in den nächsten Monaten zur Abstimmung anstehenden neuen Leitlinien fürs Bauen und…

  • Netzwerk-Fragen zur Ecosoil-Ansiedlung leider nicht eingegangen!

    Wie bereits mit Pressemitteilung vom 18.03.2023 bekannt gegeben, hat das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung für die Fragestunde im Rat am 30.03.2023 Fragen zur Ecosoil-Ansiedlung eingereicht. Das Netzwerk hat die Fragen fristgerecht am 15.03.2023 per Mail an das Amt des Oberbürgermeisters geschickt. Die Fragen waren in einer ODT-Datei angehängt, aber vorsorglich nochmal in den Mail-Text selbst…

  • Initiativen sollen draußen bleiben – Reden nur vor der Glocke!
    Verwaltung lässt gemeinsame Initiativen-Eingabe nicht zu!

    Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung hat mit den Bochumer Bürgerinitiativen „Gerthe West-so nicht“, „Grabeland Am Ruhrort“, „Hinter der Kiste“, „Schloßpark“ sowie der Interessengemeinschaft „Brantropstraße und Anwohner“ am 21.03.2023 eine gemeinsame Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) zum Wohnungsbau in Bochum für die Ratssitzung am 30.03.2023 eingereicht. Am 23.03.2023 haben sich die Bürgerinitiativen „Westenfelder…

  • Planungsoffensive beenden – Bebauungsplanverfahren aussetzen!

    Zurzeit sindverstärkte Planungsaktivitäten der Bochumer Bauverwaltung zum Wohnungsneubau auf bisher unversiegelten Flächen feststellbar: Los ging es im Februar mit der öffentlichen Auslegung von Planunterlagen für das Bauvorhaben „Wilhelm-Leithe-Weg Süd“ in Wattenscheid.  Am 07.03.2023 hat der Planungsausschuss die öffentliche Auslegung zum B-Plan „Schloßstraße“ beschlossen. Abends fand am 07.03.2023 eine Bürgerversammlung zum Vonovia-Bauvorhaben an der „Holbeinstraße/ Kaulbachstraße“…

  • Ecosoil-Ansiedlung – Fragen über Fragen!

    Das Bodenaufbereitungsunternehmen Ecosoil ist mit seinen Plänen einer Neuansiedlung in Gerthe zunächst gescheitert: Die Bezirksregierung Arnsberg hat die erforderliche immissionschutzrechtliche Genehmigung verweigert, weil die verkehrliche Erschließung nicht gegeben ist. Ecosoil hat dagegen Klage beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt, weil diese Anlage für das Unternehmen notwendig sei. Mit einer solchen Anlage lasse sich ein Jahresumsatz von sechs…

  • tttttt

    Neujahrsempfang bei Bo-Alternativ05.02.2023 Für das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung reflektiert Andrea Wirtz die Fortschritte in der Bürgerbeteiligung für Bochum in 2022 Summer School: Zivilgesellschaftliches Engagement – Möglichkeiten und Wege politischer Einflussnahme30.09. und 01.10.2022 siehe hier … Unser handout zu dieser Veranstaltung Niederlage für eine Verkehrswende – aber eine fahrradfreundliche Stadt ist möglich!  siehe hier … Bochumer Tradition…

  • „Baurecht auf Abruf“ verhindern – Bebauungsplanverfahren aussetzen!

    Am 22.02.2023 wird die Bezirksvertretung Südwest zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurf „Schloßstraße“ angehört. Geht es nach der Verwaltung (siehe Vorlage 20230240 der Stadt Bochum), soll der Planungsausschuss die Auslegung am 07.03.2023 beschließen . Dieser hat erst am 07.02.2023 die Auslegung der Planunterlagen für das Bauvorhaben „Wilhelm-Leithe-Weg Süd“ in Wattenscheid beschlossen. Das Erfordernis für beide Planungen…

  • Resümee

    Die Anlagen zur Vorlage 20202948, vor allem die Anlagen 4, 5 und 6 (Begründung und Umweltbericht des Planungsamts sowie Abwägung der Bürgerstellungnahmen) machen deutlich, dass die Verwaltung dieses Verfahren offenbar um jeden Preis umsetzen will. Es wird offensichtlich, dass Umwelt- und Klimaschutz für die Stadtverwaltung nicht auch Daseinsfürsorge ist. Bedauerlicherweise ist der B-Plan 997 ohne…

  • Unsere Anregung / Forderung zum Check „Flächensparende Siedlungsentwicklung“

    Wir empfehlen, den Satzungsbeschluss zum B-Plan 997 zu verschieben und erst nach Vorlage der Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen über den Satzungsbeschluss zum B-Plan 997 zu entscheiden.

  • Unsere Bewertung / Einschätzung

    Zurzeit gibt es nicht nur aus der Bochumer Bürgerschaft sondern auch von Seiten der Bochumer Politik Zweifel daran, dass der mit dem Handlungskonzept Wohnen und dem Wohnbauflächenprogramm eingeschlagene Weg für Bochum wirklich der richtige ist. Der Entwurf des B-Plan 997 mit den Eingriffen in Ökologie, Klima und Topographie resultiert aus dem Wohnbauflächenprogramm und damit auf…

  • 7. Check: Flächensparende Siedlungsentwicklung

    Mit Bezug auf das Ziel einer Flächensparenden und bedarfsgerechten Siedlungsentwicklung des Landesentwicklungsplans NRW wird in der Vorlage 20202948, Anlage 4, Seite 13 ausgeführt, dass die mit dem Entwurf des B-Plans 997 geplante Wohngebietsentwicklung angemessen sei. An dieser Stelle verweisen wir

  • Unsere Anregung / Forderung zum Check „Geräuschimmission“

    Sofern nicht bereits geschehen (die Gutachten liegen dem Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung zum Stand 12.01.2021 nicht vor) ist das Geräuschgutachten mindestens schriftlich hinsichtlich der bislang lediglich telefonisch korrigierten Angaben zum Zeitpunkt und Ort der Messungen zu korrigieren. Da das Netzwerk die Richtwerke für nachts überschritten sieht, sollten die Messungen durch ein anderes Gutachterbüro im Rahmen…

  • Unsere Bewertung / Einschätzung

    Wie an anderen Stellen auch, wird in der Abwägung (Vorlage 20202948, Anlage 6, Seite 305 ff), der Begründung (Vorlage 20202948, Anlage 4, Seite 63 f) im Umweltbericht (Vorlage 20202948, Anlage 5, Seite 22 f) aufwendig darauf hingearbeitet, dass das Thema Immissionen günstig für den Satzungsbeschluss zum B-Plan 997 ausfällt. Auf das Thema Staub- oder Geruchimmissionen…

  • 6. Check: Geräuschimmission

    Der nordwestliche Teil des Plangebiet liegt im schalltechnischen Einwirkungsbereich der P-D Refractories GmbH (Dr. C. Otto). Der Betrieb ist eine „Anlage zum Brennen keramischer Erzeugnisse […] und zum Blähen von Ton“ (siehe Vorlage 20202948, Anlage 6, Seite 305 ff) und somit nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz eine genehmigungsbedürftige Anlage, die nur in Industriegebieten zulässig ist Die Brennöfen…

  • Unsere Anregung / Forderung zum Check „Hochwasser“

    Wir schlagen ein unabhängiges Gutachten zu den Auswirkungen der zusätzlichen Versiegelung und Anhebung des Plangebiets auf die Überschwemmungsgefahr für das Plan-Gebiet und seiner Nachbarschaft vor.

  • geplante Schutzmaßnahmen

    unsere Bewertung / Einschätzung 1. Das Plangebiet wird durch Erdaufschüttung um zwei Meter angehoben (siehe Entwurf B-Plan 997). — 2. Die Niederschlagsabflüsse der geplanten befestigten Fläche werden über ein geplantes öffentliches Trennsystem bis zur Straße Am Ruhrort geleitet (siehe Vorlage 20202948, Anlage 5, Seite 31, 32). Trennsysteme müssen regelmäßig gereinigt / gespült werden, um die…

  • 5. Check: Hochwasser / Überschwemmungsgefahr

    5. Check: Hochwasser / Überschwemmungsgefahr

    Das Plangebiet ist in der Handlungskarte Klimaanpassung als Gebiet gekennzeichnet, das durch hohen Oberflächenabfluss bei Starkregen gefährdet ist (Zone 4). Quelle: KlimaanpassungskonzeptLegende (zur Vergrößerung bitte klicken) Seit Juli 2020 sind die Planfläche und deren Umgebung als Hochwasserrisikogebiet (HQ extrem) eingezeichnet. Aus diesem Grund soll das Plangebiet, das teilweise im Vergleich zu der Umgebung abgesenkt ist, durch Aufschüttung…

  • Unsere Anregung / Forderung zum Check „Klima“

    Aufgrund der erheblichen Eingriffe in die Klimafunktion des Plangebiets und des offensichtlichen Konflikts zwischen der Handlungskarte Klimaanpassung und dem Handlungskonzept Wohnen, schlagen wir – wie auch in der Stellungnahme der Stabsstelle Klimaschutz gefordert (Anlage 8b, Seite 5 der Vorlage 20202948) – die Einholung eines Klimagutachtens durch ein unabhängiges Gutachterbüro vor.Weiter regen wir an, die fehlende…

  • … zur Stellungnahme der Stabsstelle Klimaschutz

    IEine Ergänzung der Stellungnahme der Stabsstelle Klimaschutz in Anlage 6 (Abwägung) und Anlage 8 (Übersicht Stellungnahmen der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange) der Vorlage 20202948 empfiehlt sich bereits aus formeller Sicht. Insbesondere aus inhaltlichen Gründen muss die Stellungnahme der Stabsstelle Klimaschutz in die Abwägung berücksichtigt sowie der Forderung nach einem Klimagutachten gefolgt werden. Die…

  • … zur Handlungskarte Klimaanpassung

    Insgesamt sehen wir in den Anlage 4 und Anlage 5 der Vorlage 20202948 eine langatmige und wenig überzeugende Argumentation, um den Widerspruch der Handlungskarte Klimaanpassung zum B-Plan 997 aufzulösen.

  • … zum Kaltluftsammelgebiet

    Das Argument, dass die Funktion durch die bereits bestehende Bebauung sowieso schon gestört wäre und durch die geplante Bebauung wegen des großen Grünanteils keine wesentliche weitere Schädigung der Klimafunktion zu erwarten wäre, scheint nicht schlüssig: Wurde doch das Kaltluftsammelgebiet festgestellt, als die fragliche Bebauung schon bestand. Immerhin wird in der Anlage 5, Seite 38 der…

  • Unsere Einschätzung / Bewertung …

  • Stellungnahme der Stabsstelle Klimaschutz

    Eine Stellungnahme der Stabsstelle Klimaschutz vom 16.03.2020 (siehe Anlage 8b, Seite 5) dokumentiert für das Plangebiet das Vorhandenseins eines Kaltluftvolumenstrom und erwartet mit der Umsetzung des Planvorhabens Auswirkungen auf das lokale Geländeklima und die klimatischen Austauschfunktionen. Zur Vermeidung bzw. Minderung der Beeinträchtigungen fordert die Stabstelle, dass das mikroklimatische Bestandsklima, sowie die lokalklimatischeRegenerations- und Austauschfunktion erhalten…

  • Handlungskarte Klimaanpassung

    Die Handlungskarte Klimaanpassung weist das Plangebiet nicht nur als Zone 4 aus, sondern sieht in der unmittelbaren Nachbarschaft des Plangebietes  Der Versiegelungsgrad der Planfläche würde 52% betragen und wird als mittlere, bedingt erhebliche Beeinträchtigung bewertet (siehe Vorlage 20202948, Anlage 5, Umweltbericht, Seite 30, 38), die Beeinträchtigung des Klimatops als mittel bis bedingt erheblich. Auf diese…

  • Kaltluftsammelgebiet

    In verschiedenen Stellungnahmen wird darauf hingewiesen, dass das Plangebiet mitten in einem Kaltluftsammelgebiet liegt und somit von einer weiteren Bebauung freizuhalten ist (siehe Vorlage 20202948, Anlage 6, Seite 57, Anlage 8a, Seite 10 sowie Anlage 8b, Seite 5 ). Das Umwelt- und Grünflächenamt stuft das Thema Kaltluftsammelgebiet als prioritär ein, wohingegen das Planungsamt die Bedeutung…

  • 4. Check: Klima

    Die Planfläche ist Kaltluftsammelgebiet und sollte allein aufgrund dieser Funktion nicht bebaut werden. Auch die Handlungskarte Klimaanpassung fordert, dass auf dieser Fläche nicht gebaut werden soll. Die Stabsstelle Klimaschutz hat für das Bauvorhaben ein Klimagutachten gefordert. […]

  • Unsere Anregung / Forderung

    Vor dem Hintergrund der auf Seite 18 des Koalitionsvertrags von SPD Bochum und Bündnis 90 / Die Grünen „Bochum – Perspektiven von hier“  angekündigten Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen sollte der Satzungsbeschluss zum B-Plan 997 aufgeschoben werden. Nach Vorliegen der Ergebnisse dieser Evaluation und unter Berücksichtigung weiterer von uns angeregten Untersuchungen sollte dann eine neue Bewertung des…

  • Unsere Bewertung / Einschätzung

    Wie bei vielen Überplanungen von Freiflächen werden die Belange des Umweltschutzes dem Planungsziel untergeordnet. Es werden Ausgleichgebiete außerhalb des Planungsgebiets ausgewiesen – die Fauna kann ihre Koffer packen, in den nächsten Bus steigen und dorthin umziehen. Das zurzeit rasant steigende Artensterben resultiert u.a. aus genau dieser Bewertung von ökologischen Aspekten bei der Entscheidung für Bebauung…

  • 3. Check: Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt

    Das Plangebiet liegt in großen Teilen auf einer entpachteten, nicht mehr bewirtschafteten Grabelandfläche mit kleinteiligen Parzellen. Die Vorlage 20202948, Anlage 5, Seite 41 ff. bescheinigt der Fläche „einen mittleren Biotopwert und eine mittlere Empfindlichkeit bei Verlust und Beeinträchtigungen von Lebensräumen, Ruhe- und Fortpflanzungsstätten, Gefährdung von Tieren, Verlust von Pflanzen.“ Weiter heißt es: „Auf den bisher…

  • Unsere Anregung / Forderung zum Check „schützenswerte Böden“

    Aufgrund des Zielkonflikts der Begründung und des Umweltberichts zwischen dem Handlungskonzept Wohnen und der eigentlichen Aufgabenstellung und der mindestens „bedingt erheblichen“ Eingriffe in die Ökologie regen wir ein durch ein unabhängiges Gutachterbüro erstelltes Umweltgutachten an.

  • Unsere Bewertung / Einschätzung

    Wie an verschiedenen anderen Stellen entsteht auch hier der Eindruck, dass die Verwaltung den Entwurf des B-Plan 997 um jeden Preis in die Umsetzung bringen möchte, um dem Wohnbauflächenprogramm und dem Handlungskonzept Wohnen zu entsprechen. Aus diesen Grund empfehlen wir, ein von einem unabhängigen Gutachterbüro erstellten Umweltbericht, der auch den Aspekt der schützenswerten Böden behandelt.

  • 2. Check: schützenswerte Böden

    Ein Großteil des Oberbodens ist Mutterboden in einer Schichtdicke von 20 – 40 cm. Aufgrund der hohen Fruchtbarkeit des Bodens sind Teile der Planfläche als Bereich mit schützenswerten Böden einzustufen. Zwar wird in Anlage 5, Seite 26 der Vorlage 20202948 die Bedeutung des schützenswerten Bodens dadurch relativiert, dass sie mit einem Bereich potentieller Verunreinigungen verortet…

  • Unsere Anregung / Forderung zum Check „Flächensparende Siedlungsentwicklung“

    Die Summe aller umgesetzten Maßnahmen in Bochum sollte den einzelnen Zielen der Strategischen Umweltplanung genügen. Um das sicher zu stellen, empfehlen wir ein kontinuierliches Monitoring der Ist-Zahlen zur Strategischen Umweltplanung. Um Transparenz und Vertrauen in die einzelnen Planungen der Stadt Bochum aber auch in das Gesamtkonzept der Stadtentwicklung zu schaffen, sollte der Zielerreichungsgrad der Strategischen…

  • Unsere Bewertung / Einschätzung

    Es ist davon auszugehen, dass das Vorhaben des B-Plans 997 nicht nur Strategischen Umweltplanung – wenn überhaupt – nur „tendenziell“ genügt. Einer langfristigen Zielsetzung – wie der Strategischen Umweltplanung darf aber nicht nur „tendenziell“ entsprochen werden, wenn die Zielsetzung überhaupt noch erreichbar bleiben soll.

  • 1. Check: Strategische Umweltplanung der Stadt Bochum

    Die Strategische Umweltplanung für Bochum führt unter anderem folgende Ziele auf: Boden_1.1.1: Die durchschnittliche Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen ist bis zum Jahr 2020 auf maximal 260 m² pro Tag zurückgeführt. Boden_1.1.2: Die durchschnittliche gesamtstädtische Netto Neuversiegelung ist bis zum Jahr 2020 auf maximal 130 m² pro Tag zurückgeführt. Boden_1.1.3: Die durchschnittliche gesamtstädtische Netto Neuversiegelung ist…

  • Dokumente der Stadt Bochum zur Planung

    Vorlage 20202948, Vorlage 20171846, Vorlage 20180847 […]

  • 5. Unsere Forderungen

    Das Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung fordert: Erst wenn so der Wohnraumbedarf nicht gedeckt werden kann, werden zur Erstellung neuer Wohnungen Freiflächen herangezogen, wobei auf Flächen mit ökologischen Funktionen, mit Klimafunktion bzw. auf Flächen in Nachbarschaft bereits bestehender Hitzeinseln nachrangig zugegriffen wird. Bochum braucht ein kommunales Wohnungsunternehmen, das sich entsprechend den Prinzipien der früheren Wohnungsgemeinnützigkeit verhält,…

  • 4. Check: Wohnraumbedarf

    Mehr als die Hälfte der Bochumer Haushalte haben Anspruch auf eine Sozialwohnung. Von den ca. 198.000 Wohnungen sind aber weniger als 13.000 Sozialwohnungen [3]. Das Handlungskonzept Wohnen setzt das Ziel, dass 200 der 800 jährlich neu zu errichtenden Wohneinheiten im geförderten Wohnungsbau entstehen (s.o.) – es trägt somit konzeptionell nicht dazu bei, den Bedarf an…

  • 3.2.2 Wohnraumstärkungsgesetz

    3.2.2 Wohnraumstärkungsgesetz Mit dem am 01.07.2021 in Kraft getretenen „Gesetz zur Stärkung des Wohnungswesens in Nordrhein-Westfalen“ (Wohnraumstärkungsgesetz – WohnStG) [15] ist das „Wohnungsaufsichtsgesetz“ (WAG NRW)  ersetzt worden. Mit dem neuen Gesetz sollen die Gemeinden in die Lage versetzt werden, Das Gesetz enthält zudem umfassende Neuregelungen zur Zweckentfremdung von Wohnraum: Aber die Gemeinden müssen die gesetzlichen…

  • 3.2.1 Grundgesetz, Art. 14 [13]

    3.2.1 Grundgesetz, Art. 14 [13] (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. (3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit…

  • 3.2 Rechtsmittel zur Wohnraumsicherung

    Eine rechtliche Handhabe zur Reaktivierung von ungenutztem Wohnraum gäbe es durchaus. Denn das Grundgesetz kennt nicht nur die Garantierung des Eigentums, sondern auch dessen Sozialverpflichtung. Mit der Anwendung der daraus abgeleiteten Gesetze hat sich die Stadt Bochum jedoch immer schon sehr schwergetan.

  • 3.1 Schrottimmobilien und Leerstände

    Als Alternative zum Neubau kann die Bereitstellung von Wohnraum auch durch Reaktivierung von derzeit ungenutztem Wohnraum erfolgen. Jede wiedergenutzte Wohnung hat für die Wohnraumversorgung der Bevölkerung den gleichen Wert wie eine neu gebaute und dazu noch den Vorteil einer wesentlich günstigeren Miete. Der Wohnungsleerstand wird in Bochum mit der Stromzählermethode ermittelt. Dabei geht man davon…

  • 3. Check: Bestandsentwicklung als Alternative

    Das Schaffen zeitgemäßer Wohnungen durch Sanierung oder Vollsanierung im Bestand sieht das Handlungskonzept Wohnen unter ‚Aspekten der Wirtschaftlichkeit‘ nur bedingt erreichbar [1, S. 50]. Dem widersprechen Zahlen aus dem Bericht aus 2021 zum geförderten Wohnungsbau, die zeigen, dass Bestandsentwicklung sehr wohl aus finanziellen Aspekten attraktiv sein kann. Das Handlungskonzept Wohnen weist darauf hin, das der…

  • 2.2 Flächen, die gemäß Klimafunktionskarte [7] nicht bebaut werden sollten

    2.2 Flächen, die gemäß Klimafunktionskarte [7] nicht bebaut werden sollten

    Das Wohnbauflächenprogramm schlägt 104 ha für eine Bebauung vor. Davon sind 39,2 ha sind Flächen mit Klimafunktion und für 24,6 ha werden in der Klimafunktionskarte [7] Einstufungen vorgenommen. Im Handlungskonzept Klimaanpassung Fläche [ha] Fläche [%] Anzahl Gesamtfläche Wohnbauflächenprogramm 104,0 100,0 33 Im Handlungskonzept Klimaanpassung verzeichnet 24,6 23,7 9 Zone 1, Typ A 8,6 8,3 3…

  • 2.1 Ökologische Wertigkeit der Flächen des Wohnbauflächenprogramms [5, Anlage 3]

    2.1 Ökologische Wertigkeit der Flächen des Wohnbauflächenprogramms [5, Anlage 3]

    Das Wohnbauflächenprogramm schlägt 33 Flächen auf insgesamt 104 ha für eine Bebauung vor. Davon sind 52,4 ha reine Frei- und Grünflächen, 46 ha sind Flächen mit Gehölzbestand. Die folgenden Tabellen geben einen Überblick der ökologischen Wertigkeit der Flächen des Wohnbauflächenprogramms: Fläche [ha] in % An-zahl Gesamtfläche 104,0 100,0 33 davon reine Freiflächen 52,4 50,4 20…

  • 2. Check: Wohnbauflächenprogramm

    Auf Grundlage des Handlungskonzepts Wohnen ist das Wohnbauflächenprogramm [5] auf den Weg gebracht worden. Hier werden 33 Flächen aufgeführt, auf denen gebaut werden kann. 50,4 % dieser Flächen sind reine Frei-/Grünflächen. 40,3 % dieser Flächen sind teils vorgenutzt, teils Freiflächen. Nur 9,3 % der Flächen sind vorgenutzte Flächen. Es wird weder Halt gemacht vor Regionalen…

  • 1.5 Allianz für Wohnen [2]

    Das Handlungskonzept Wohnen [1] und das Ziel 11 „Gemeinsamer Prozess“ avisiert die Gründung einer „Allianz für Wohnen“ in Bochum. Diese neue „Allianz“ soll eine wichtige Rolle bei der Überarbeitung des kommunalen „Handlungskonzepts Wohnen“ spielen und die Ziele der Bochumer Wohnungspolitik der kommenden Jahre festlegen. Zur „Allianz für Wohnen“ lud die Stadt Bochum ab Anfang 2020…

  • 1.4 Koalitionsvertrag von SPD Bochum und Bündnis 90 / Die Grünen „Bochum – Perspektiven von hier“

    Im Koalitionsvertrag der SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN [4. S. 18] wird die Evaluation des Handlungskonzepts Wohnen bis Ende 2022 angekündigt. ‚Die Evaluation ist schnellstmöglich anzugehen, so dass Ergebnisse spätestens 2022 vorliegen und eine Neuformulierung des gesamtstädtischen Ausbauziels unter Berücksichtigung. so dass Ergebnisse spätestens 2022 vorliegen und eine Neuformulierung des gesamtstädtischen Ausbauziels unter…

  • Ziele und Leitlinien des Handlungskonzept Wohnen – unser Resümee drei Jahre nach Inkrafttreten

    Es zeichnet sich klar ab, dass mit den bisherigen Maßnahmen nicht eines der elf gesetzten Ziele erreicht und nicht eine der elf Leitlinien klar befolgt wird. Das Handlungskonzept Wohnen setzt sich das Ziel, die Bochumer Haushalte durch attraktive Wohnangebote an ihren Wohnort zu binden (Ziel 1, Leitlinie 1) und schließt hier auch Studierende und Auszubildende…

  • Leitlinien [1]

    Die Umsetzung der Ziele soll durch folgende Leitlinien unterstützt werden: 1. Attraktives Wohnen für alle: Es ist Aufgabe der Bochumer Wohnungspolitik, für alle Bevölkerungsschichten Wohnraum in ausreichender, zeitgemäßer, vielfältiger und finanzierbarer Form bereitzustellen. Ein attraktives Wohnraumangebot muss für jede Lebensphase verfügbar sein, sowohl zur Miete als auch im Eigentum. Denn: Ein attraktiver Wohnungsmarkt ist der…

  • Ziele [1]

    Auf Basis von Analysen, Prognosen, Beteiligungsveranstaltungen und Gesprächen mit Schlüsselpersonen setzt das Handlungskonzept Wohnen für die Entwicklung des Wohnungsmarktes elf Ziele: Ziel 1: Wachstumspotenziale nutzen Bochum möchte als attraktive Großstadt der Metropole Ruhr künftig die vorhandenen Wachstumspotenziale bestmöglich nutzen, insbesondere mit Blick auf die bisherige negative Umzugsbilanz innerhalb der Wohnungsmarktregion. Dafür sollen einerseits die Bochumer…

  • 1.3 Ziele und Leitlinien des Handlungskonzepts Wohnen

    Für die Entwicklung des Bochumer Wohnungsmarktes setzt das Handlungskonzept Wohnen [1] elf wohnungspolitische Ziele und elf Leitlinien als Rahmen für Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

  • 1.2 Sozialer Wohnungsbau

    Die Stadt Bochum setzt sich mit dem Handlungskonzept Wohnen das Ziel, auf städtischen Flächen mindestens 30 % und auf nicht-städtischen Flächen mindestens 20 % Wohnraum aus Mitteln der Wohnraumförderung des Landes NRW zu entwickeln, 200 der erforderlichen‘ 800 neuen Wohneinheiten pro Jahr sollen im geförderten Wohnungsbau entstehen [1, S. 5]. Tatsächlich ist dieses Ziel bisher…

  • 1.1 Gewinnung neuer Bürger aus den Nachbarkommunen als Strategie

    1.1 Gewinnung neuer Bürger aus den Nachbarkommunen als Strategie

    Die Begründung für die Forderung nach 800 neuen Wohnungen pro Jahr findet man ab Seite 46 [1]. Für die Bevölkerungsentwicklung lag für Bochum 2016/2017 eine leicht rückläufige Prognose vor. Dem wollten die bei der Erstellung des Handlungskonzept Wohnen beteiligten Akteure entgegensteuern. Durch ein zusätzliches Wohnungsangebot sollen Zuzüge von Auszubildenden und Studierenden, jungen Beschäftigten, Familien und…

  • 1. Check: Handlungskonzept Wohnen

    Seit der Veröffentlichung des Handlungskonzepts Wohnen im Jahr 2017 wird von der Stadtverwaltung und der Bochumer Politik wie ein Mantra mit den Worten zitiert „Bochum braucht 800 neue Wohnungen im Jahr“ …

  • Quellen

    [1] Handlungskonzept Wohnen (Vorlage 20171993 der Stadt Bochum) [2] Allianz für Wohnen (Vorlage 20203102 der Stadt Bochum) [3] Thesen zur Kommunalwahl des Mieterverein Bochum, Hattingen und Umgegend e. V. (2020) [4] Bochum – Perspektiven von hier / Vereinbarung zur Zusammenarbeit in einer Koalition im Rat der Stadt Bochum für die Jahre 2020 bis 2025 [5] Wohnbauflächenprogramm (Vorlage…

  • Das Bürgerforum – unabhängige Instanz im Beteiligungsprozess!

    Das Bürgerforum – unabhängige Instanz im Beteiligungsprozess!

    Über die Ergebnisse der Auswertung des Feedbacks und ggf. der informellen Abstimmung sollen interessierte Bürger*innen durch die interaktive Internetseite und Presse sowie im Rahmen von Bürgerinformationsveranstaltungen und weiterführenden Workshops informiert werden. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Beteiligung für die Bochumer Bürger*innen zu einem echten Teilhabeinstrument im Stadtteil wird.

  • Feedback – einfach und unkompliziert

    Feedback – einfach und unkompliziert

    Unabhängig von den gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsmöglichkeiten muss Bürgerfeedback einfach und unkompliziert möglich sein. Anmerkungen, Anregungen und eine schematische Bewertung von Planvorhaben können abgegeben werden.  Bei Bedarf könnten auch Bürgerbefragungen, Bürgerabstimmungen oder ein Ratsbürgerentscheid initiiert werden.

  • Bürgerinformation – frühzeitig und kontinuierlich

    Bürgerinformation – frühzeitig und kontinuierlich

    Als Instrument für eine frühzeitige Information der Bochumer Bürger*innen zu Vorhaben der Stadtentwicklung sehen wir eine interaktive Internetseite, in der alle Vorhaben noch vor einer Detailplanung auf einer schematisierten Bochum-Karte mit Stadtteilen und -bezirken eingetragen werden. Hier sind aktuelle Informationen und Begründungen zu den verschiedenen Vorhaben für interessierte Bürger*innen verfügbar und es wird über Ansprechpartner…

  • Unser Konzept für frühzeitige Bürgerinformation und echte Bürgerbeteiligung

    Unser Konzept für frühzeitige Bürgerinformation und echte Bürgerbeteiligung

    Unser im Folgenden dargestelltes Konzept geht deutlich über die gesetzlichen Vorgaben und über die in anderen Kommunen installierten Beteiligungsverfahren hinaus; hierdurch erwarten wir uns ein hohes Maß der Akzeptanz bei den Bürger*innen und einen großen Nutzen für die gesamte Stadt Bochum. Unser Konzept basiert auf Die Bochumer*innen müssen sich erst an diese Form der Beteiligung…

  • Eine echte Chance für Bochum

    Eine echte Chance für Bochum

    Frühzeitige Bürgerinformation und kontinuierliche Bürgerbeteiligung hat Vorteile für …

  • Warum frühzeitige Bürgerinformation und echte Bürgerbeteiligung?

    Warum frühzeitige Bürgerinformation und echte Bürgerbeteiligung?

    Es vergeht kaum ein Tag, an dem den Medien nicht negative Bürgerstimmen zu den von der Stadt Bochum in den Stadtteilen vorgesehenen Entwicklungsmaßnahmen zu entnehmen sind. Deshalb erwarten wir, dass sich zukünftig weitere Initiativen nicht nur gegen Vorhaben aus dem Wohnbauflächenprogramm sondern auch gegen andere Vorhaben der Stadtentwicklung gründen werden. Beklagt wird fast immer fehlende Information sowie…

  • Netzwerkmitglieder

    Initiative Website Ansprechpartner Kontaktmöglichkeiten Bürgerinitiative Bahnhof Weitmar www.bahnhof-weitmar.de Jürgen Dassow info@bahnhof-weitmar.de Bürgerinitiative WernerFeld www.wernerfeld.de Nadja Zein-Draeger nadja.zein@wernerfeld.de Bürgerinitiative Baumhofstraße Dr. Bettina Besters Landschaftsschutzgebiet@gmx.de Bürgerinitiative Westenfelder Felder Torsten Vieting info@westenfelder-felder.de Interessengemeinschaft Hiltroper Feld www.hiltroperfeld.de Walter Fischer walterfischer298@gmail.com Bürgerinitiative Pro Reimers Feld Stefan Ernst Stefan.Ernst@ergo.de Bürgerinitiative Gerthe West – so nicht! www.gerthe-west-so-nicht.de Carsten KrinkeGerd Henke ckrinke@t-online.deghenke99@gmail.com Stadt…

  • Probleme beheben

    An Nadja An Thomas

  • Klimaschädliche Vorhalte-Planung während der Überprüfung des „Handlungskonzepts Wohnen“ aussetzen!

    Gerade noch hatte sich das Netzwerk erfreut über das Aus für den Bebauungsplan „Glockengarten“ gezeigt und sich im Planungsamt frischen Wind für den Klimaschutz erhofft, da bekräftigt die Verwaltung im  Bebauungsplanverfahren „Wilhelm-Leithe-Weg Süd“ das Festhalten an ihrer bisherigen Praxis: Wieder einmal soll eine Freifläche für Wohnungsneubau versiegelt und damit  das dortige Freilandklima mit seiner lokalen…

  • 2023 – hat doch gut angefangen!

    Erst hat die Bezirksregierung Arnsberg der Bochumer Firma Ecosoil die Betriebserlaubnis für eine Bodenaufbereitungsanlage verweigert und damit 300 bis 400 LKW-Fahrten täglich aus Gerthe herausgehalten. Nun soll der Planungsausschuss am 31.01.2023 auf Vorlage der Verwaltung (Anlage) beschließen, dass das Bebauungsplanverfahren „ Glockengarten“ nicht weitergeführt wird. Das Netzwerk hatte dieses Vorhaben in seine Plakataktion „Versiegelung stoppen,…

  • Grabeland „Am Ruhrort“ bringt 3.000.000,00 Euro – Verwaltung verweigert Fragen hierzu im Rat! (14.12.2022)

  • Grabeland „Am Ruhrort“ bringt 3.000.000,00 Euro – Verwaltung verweigert Fragen hierzu im Rat!

    Fehlende Transparenz in Grundstücksgeschäften, an denen die Stadt selbst beteiligt ist, kann leicht Nährboden für Spekulationen sein. Wird dann auch noch die Zwischeneigentümerstellung der stadteigenen WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbH (WEG) am Grabeland „Am Ruhrort“ nicht offen gelegt, kann schnell der Eindruck entstehen, da sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. Mitglieder der Bürgerinitiative „Grabeland Am Ruhrort“…

  • Fotos und Webcam – „Urban-Blue“ zwischen Transparenz und Zynismus!

    Da sage noch eine/r, die Stadt Bochum würde ihre Bürger*innen nicht an wichtigen Stadtentwicklungsmaßnahmen teilhaben lassen. Sie schafft sogar Transparenz, wenn Verwaltungsaufgaben in private Gesellschaften ausgegliedert sind. Wie von den WasserWelten Bochum zum Start der Abriss-Arbeiten am Freibad Langendreer im Oktober 2022 angekündigt, können die Arbeiten auf der Baustelle des zukünftigen „Urban Blue“ nun „jederzeit…